Soviel Grün wie noch nie

Der Gütersloher Kreisverband BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN stellt sich stark auf

„Klima – ohne Wenn und Aber. Jetzt. Für morgen.“ – In ihrer fesselnden Rede bringt Helga Lange auf den Punkt, was sie antreibt. Die langjährige Kreistagsfraktionssprecherin kandidiert auf Listenplatz 1 der Reserveliste für die Kommunalwahl. Zusammen mit Birgit Niemann-Hollatz, ebenfalls bereits Kreistagsfraktionsmitglied, möchte sie als Doppelspitze die Fraktion auch in der kommenden Wahlperiode führen.

Klimaschutz, auch „im Kleinen“

Bei der Kreiswahlversammlung am vergangenen Sonntag stellten sich neben den Doppelspitzen-Kandidatinnen 23 weitere Kreisverbandsmitglieder zur Wahl. Ihre kämpferischen Ansprachen verdeutlichten, wie dringend und wichtig Klimaschutz auch „im Kleinen“ ist. Egal ob im Energiesektor oder in Mobilitätsfragen: Der Handlungsbedarf ist enorm. Helga Lange ist sich sicher, dass der Klimaschutz höchste Priorität haben muss: „Wir haben keine Zeit, wenn wir die Lebensqualität im Kreis Gütersloh erhalten wollen“, und sie ergänzt: „Wir müssen mit einer klugen Verbindung von Ökologie und Ökonomie unsere Zukunftsfähigkeit sicherstellen.“

Birgit Niemann-Hollatz ging in ihrer Bewerbungsrede gezielt auf die aktuellen Fragen des Straßenausbaus ein:  Wir Grüne lehnen die drei geplanten Straßenneubaumaßnahmen im Kreis Gütersloh strikt ab. Wir sagen: Keine B64 neu als Umfahrung von Herzebrock-Clarholz! Keinen Ausbau der B61 zwischen Rheda-Wiedenbrück und Bielefeld! Keine Ortsumfahrung für Friedrichsdorf! Die dringend erforderliche Verkehrswende macht diese Straßenbaumaßnahmen überflüssig.“

„Grün ist“ – Wahlprogramm mit klaren Vorstellungen

Das Wahlprogramm des Kreisverbands, das in der vorangegangen Kreismitgliederversammlung abgestimmt wurde, greift neben dem Umweltschutz weitere Kernthemen der Grünen auf.

Die zehn Kapitel beginnen jeweils mit „Grün ist“ – Eine klare Positionierung hinsichtlich der Forderungen. Auftakt bildet „Grün ist heute das Morgen für den Kreis Gütersloh zu gestalten“. Hier geht es beispielsweise um den Austausch und die Zusammenarbeit von Verwaltung, Rat und Bürger*innen.

Ein weiterer Programmpunkt appelliert „Grün ist, kein Kind in Not allein zu lassen“. Nicht nur im Zusammenhang mit der Corona-Krise dürfen Kinder nicht zu den Verlierern der Gesellschaft werden. Der Schutz der Kinder, auch in Zusammenarbeit mit Schulen und Jugendämtern, wird hier besonders gefordert.

Die am Sonntag beschlossene Kurzfassung des Wahlprogramms bildet die Grundlage eines Arbeitspapiers und erscheint in Kürze auf der Homepage des Grünen Kreisverbands https://www.gruene-kreisgt.de/.

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