Europäisches Parlament stimmt für die Rettung der Natur

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Das Europäische Parlament hat gerade mehrheitlich für die Verabschiedung des Gesetzes zur Rettung der Natur gestimmt. Dieses Gesetz ist von entscheidender Bedeutung für die europäische Natur, die sich in einem schlechten Zustand befindet und von Umweltschutzverbänden, Wirtschaftsunternehmen und Bürger*innen gleichermaßen als notwendig erachtet wird. Das Gesetz ist ein zentraler Bestandteil des Green Deals von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

„Das weltweit erste Gesetz zur Renaturierung ist beschlossen – heute ist ein guter Tag für den Natur- und Klimaschutz in Europa! Denn ohne intakte Ökosysteme gibt es keine Bestäuber, kein Trinkwasser, keine saubere Luft, keine fruchtbaren Böden. Ich gratuliere meiner Parteikollegin Jutta Paulus, die unermüdlich und nun erfolgreich gegen eine beispiellose und aggressive Kampagne der EVP gegen dieses Gesetz gekämpft hat. Der nächste Schritt muss sein, den Green Deal, inklusive des Gesetzes zur Rettung der Natur, konsequent umzusetzen. Diese Abstimmung ist auch ein Zeichen an die Union: Mit den rechtsextremen Fraktionen gibt es keine Mehrheiten im Europäischen Parlament. Das stärkt die vernünftigen Kräfte in der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP), denn diese steht vor einer Richtungsentscheidung: Steht sie hinter dem Green Deal und ihrer Kommissionspräsidentin oder paktiert sie in der nächsten Legislatur mit den Rechtsextremen, um den Natur- und Klimaschutz in der EU zu torpedieren?” schreibt Alexandra Geese, GRÜNE Abgeordnete im Europäischen Parlament, in einem Statement.

Das Gesetz zur Rettung der Natur ist elementar, um die Artenvielfalt Europas wiederzubeleben. Das größte Naturschutzgesetz seit 20 Jahren verpflichtet die EU-Mitgliedsstaaten, geschädigte Flora und Fauna wieder in einen guten ökologischen Zustand zu versetzen, um das Artensterben aufzuhalten und die EU-Klimaziele zu erreichen. Die Natur ist der Schlüssel zur Abschwächung und Bekämpfung der Auswirkungen des Klimawandels, trägt zur Vorbeugung von Dürren, Bränden und Überschwemmungen bei und ist für die langfristige Ernährungssicherheit und den Lebensunterhalt der Landwirte unerlässlich.