Britta Haßelmann MdB: Heizkostenzuschuss wird erste Entlastung bringen

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02.02.2022

Anlässlich des heute von der Bundesregierung beschlossenen Vorschlages für einen Heizkostenzuschusses für Wohngeldberechtigte, Studierende und Auszubildende erklärt Britta Haßelmann, Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen und Abgeordnete aus Bielefeld:

„Die international massiv gestiegenen Preise für fossile Energie wie Öl, Kohle und Gas haben auch bei uns die Heiz- und Stromkosten in die Höhe schnellen lassen. Um diese Belastungen abzufedern haben Grüne, SPD und FDP in der Bundesregierung jetzt einen Vorschlag für einen Heizkostenzuschuss auf den Weg gebracht.

Dieser Heizkostenzuschuss ist nur ein erster Schritt einer ganzen Reihe geplanter Entlastungsmaßnahmen und soll besonders schwer betroffene Haushalte wie Wohngeldberechtigte, Auszubildende oder Studierende, die auf Leistungen angewiesen sind unterstützen. Deutschlandweit betrifft er über 2,1 Millionen Menschen.

Gespräche über Wege, wie Bürgerinnen und Bürger angesichts hoher fossiler Energiepreise weiter entlastet werden können, laufen auf verschiedenen Ebenen. So sind ein Kindersofortzuschlag, eine faire Beteiligung von Vermieterinnen und Vermietern am CO2-Preis und eine Abschaffung der EEG-Umlagekosten beim Strompreis in der Diskussion. Wichtig ist dabei für uns, dass Entlastungen auch wirklich direkt bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Das war in der Vergangenheit bei der Absenkung der EEG-Umlage nicht immer der Fall. Darauf müssen wir bei der konkreten Ausgestaltung besonders Augenmerk legen. Die massiven Preisschwankungen fossiler Energieträger zeigen für mich ganz klar, dass wir den Umstieg auf Erneuerbare Energie enorm beschleunigen müssen, um eine saubere und bezahlbare Energieversorgung sicherzustellen.“

 

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Britta Haßelmann MdB

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